Zu schwache Batterie

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    • Zu schwache Batterie

      guten morgen und frohes fest euch allen...
      habe mal eine frage zum Thema Autobatterie...
      meine hat den geist aufgegebn und da hab ich mich mal umgeschaut was für ne Batterie ich jetzt für meinen Twingo3 brauche,
      dabei habe ich entdeckt dass ich eine 12V 60AH 640A brauche...soweit so gut
      aber wieso hat meine Auto welches ich nagelneu bei Renault gekauft habe nur eine 12V 60AH 510A drinne?
      ist das bei euch auch so?
      dürfen die einfach ein auto mit einer zu schwachen Batterie auf die Straße schicken? weil dank der niedrigen Spannung die diese Batterie hatte, kam es leider recht oft vor dass sich mein Twingo nicht mehr gestartet ist nach dem S&S...
      handelt es sich dabei schon um betrug oder sollte ich mal renault deutschland oder eher den adac rechtschutz anrufen?

      mfg
      Frohes Fest

      ""
    • Da war doch was?
      Die Varta Batterien der Twingos wurden doch auf Garantie/Kulanz ausgetauscht, weil die keine Leistung hatten.

      Autos mit Start/Stop sollten Batterien haben die speziell dafür ausgelegt sind. Die sind teuer. Wer was richtig feines haben will, kauft eine Optima für 170€. Da steht zwar 55Ah/ 765A drauf, sie liefert aber real über 1000A ( !!! ) und ist extrem langlebig.

      SCe 70 mit Fensterkurbeln, ohne Radio.... :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von keinBenzmehr ()

    • Dass KFZ-Batterien älter als 5 Jahre werden, halte ich für ein Gerücht, zumindest in Fahrzeugen, die TÄGLICH genutzt werden. Es gibt bestimmt Ausnahmen, die dann aber massgeblich durch das Nutzungsprofil beeinflusst werden.
      Bei keinem meiner Fahrzeuge (und deren meiner Frau) ist eine Batterie älter als 5Jahre gewesen, als sie sich verabschiedet hat.

      keinBenzmehr schrieb:

      Da steht zwar 55Ah/ 765A drauf, sie liefert aber real über 1000A ( !!! )
      ...unter welchen Temperaturbedingungen?
      Wenn du 20°+ hast, dann liefert sie auch noch mehr Strom, sofern deine Kabel das abkönnen.

      Die 765A beziehen sich auf den Kaltstartstrom. Das ist die Stromstärke, die eine Batterie über 30sec bei einer Temperatur von -18°C liefern soll, OHNE unter 9V zu sinken. Das ist sogar genormt (DIN 40729).

      Rip_van_Winkle schrieb:

      dabei habe ich entdeckt dass ich eine 12V 60AH 640A brauche...soweit so gut
      aber wieso hat meine Auto welches ich nagelneu bei Renault gekauft habe nur eine 12V 60AH 510A drinne?
      Die Ersatzteillieferanten gehen immer davon aus, dass die grösstmögliche Batterie verbaut ist. Es schadet dem Twingo ja auch nicht die grösste einzubauen, sofern sie mechanisch in die Halterung passt.
      Dass Renault (...und nicht nur Renault) kleinere Batterien einsetzt, hängt in erster Linie von der Ausstattung des Fahrzeugs ab. Ein T3 ohne All-you-can-have-Ausstattung braucht eben auch nicht die dickste Batterie.

      Twingo III Energy Cosmic TCe90 EDC ohne nennenswertem Drehmoment

      • Bastuck Twin E

    • karsin: die von mir genannten Werte beziehen auf die Angaben herstellerseitig und die ermittelten Praxiswerte durch Prüfgeräte, die für den gewerblichen Gebrauch durch Kfz- Handwerk und Handel bestimmt sind.

      Auf den Batterien stehen DIN, SAE und / oder EN Werte. Diese Angaben kann man nachmessen und bewerten werden mit o.g. Geräten mit einstellbarer Messcharaktere, die je nach Hersteller und weitere Ausstattung wie Drucker und usb etc. durchaus etliche hundert Euro kosten. Die Geräte ermitteln die Leistung auch unter Berücksichtigung der Batterietemperatur nach frühestens vier Stunden Ruhephase.
      Eine gute Batterie hat erfahrungsgemäß nach kurzer Gebrauchszeit etwa 120% Startleistung zur Angabe auf dem Typenschild. Laut allgemein anerkannter Vorgabe erreicht eine Neubatterie ihre maximale Leistung nach fünf Zyklen.
      Billige Baumarktbatterien erreichen eigentlich nur 100% der Angabe und lassen nach einigen Monaten bereits stark nach.
      Auch Varta silber war so eine "unbefriedigende".

      Gute Batterien halten länger als fünf Jahre, sofern sie vernünftig dimensioniert sind. Eine grosse Batterie hält bei gleicher Belastung deutlich länger als eine Kleine. Die Batterien der Toyota carina e hielten standardmäßig 14 ( vierzehn ) Jahre.
      Die Batterien der Mercedes w210 e-class ebenso.
      Den Motor eines Twingo kann man sicherlich auch mit ner 14Ah Motorradbatterie starten. Die hält das aber sicherlich nicht lange durch. Mit einer anständigen 60er wird das mehr als zehn Jahre gehen, so wie in früheren Fahrzeuggenerationen auch.
      Eine Batterie, die nach zwei Jahren ein Fahrzeug aus Start/Stop nicht mehr ankriegt, ist nichts anderes als Schrott, vorausgesetz die Lichtmaschine tut ihren Job.
      Die Batterie in meinem Twingo erreichte nach 1000km "Reifung" auch nur rund 100%.
      Eine Optima, egal ob red, yellow oder blue top, ist aufgrund der Bleiqualität, der Spiralzellentechnik und der rüttelfestigkeit einer üblichen Qualitätsbatterie unerreichbar überlegen. Praxisbewiesen in Autos, Booten, Kleinflugzeugen und medizinischem Gerät.
      Nee, ich handele nicht mit den Dingern. Da kann man nur im großen Masstab dran verdiene, den die Pkw-Kunden brauchen für den Wagen dann nie mehr ne Neue...

      SCe 70 mit Fensterkurbeln, ohne Radio.... :D

    • dc_01 schrieb:

      welche Optima empfielst du denn?
      Eigentlich keine...es sei denn du machst dB-Drag...
      Die Optimas benötigen zur RICHTIGEN Pflege ein spezielles Ladegerät, welches in keinem Auto verbaut ist.
      Sie funktioniert zwar als Starterbatterie und kann auch ordentlich Strom liefern, wenn es sein muss, aber zur optimalen Ladung sollte sie regelmäßig mit einem passenden Ladegerät geladen werden. Das ist der Nachteil der Bleigel-Batterien.

      Twingo III Energy Cosmic TCe90 EDC ohne nennenswertem Drehmoment

      • Bastuck Twin E

    • @Karsin

      also laut Herstellerseite ist die Optima eine AGM Batterie / Akkumulator. Selbigen Typ ( AGM ) habe ich auch im Motorrad, bereits ab Werk. Ich verstehe nicht ganz, warum es eines speziellen Ladegerätes bedürfen soll?
      Davon steht auch nichts auf der Herstellerseite. Übrigens, die AGM Batterie im Motorrad ist mittlerweile 8 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit. Ohne irgendeine besondere Behandlung.

      Twingo GT fahren ist wie fliegen, nur tiefer...

    • Optima bietet eigene Ladegeräte an, mit denen eine optimale Ladung ihrer Batterien erfolgt.
      Das spezielle daran ist die Ladekennlinie und diese wird eben nicht von Lichtmaschinen bereitgestellt. Die sind nur ausgelegt, um Säurebatterien zu laden. BleiGel, AGM-Batterien können damit gar nicht zu ihrer vollen Leistungsfähigkeit geladen werden.
      Deine Moped-AGM vermag ihren Zweck erfüllen, dass ist aber kein Indiz dafür, in welchem Zustand sich die Batterie befindet.

      Twingo III Energy Cosmic TCe90 EDC ohne nennenswertem Drehmoment

      • Bastuck Twin E

    • Hört auf euch zu streiten... Dass die Batterien heute schneller die Grätsche machen, hat mit dem S&S Systemen und vor allem aber mit der Ladestrategie der Fahrzeughersteller zu tun. Um die Abgasnormen und einen möglichst niedrigen CO2 Wert zu erreichen werden die Batterien hauptsächlich im Schiebebetrieb geladen. Erst unterhalb einer vom Hersteller festgelegten Ladungsgrenze der Batterie wird auch im normalen Fahrbetrieb geladen.... verabschiedet euch mal von der Annahme, die Batterie würde bei laufendem Motor geladen. Dem ist nicht mehr so.
      Bei Renault wird, wenn ich richtig informiert bin, ab unter 70 % Ladezustand geladen oder eben im Schiebebetrieb... Das führt dazu, dass bei bestimmten Fahrprofilen S&S nicht funktioniert, aber zusätzlich die Batterie immer um 70% Ladezustand hat. Zusätzlich gibt es beim Einsatz von S&S deutlich mehr Entladezyklen...

      Das hat also nur noch wenig mit der Qualität der Batterien zu tun.....

      PS: Von diesem Thema sind aber noch andere Bereiche betroffen, z.B. die Nutzer von Wohnwagengespannen.... Da meistens nur noch die Batteriespannung zur verfügung steht (12,4 - 12,7 Volt, im Gegensatz zu den 14,5 bis 15 Volt der LiMa), kommen im Caravan oft nur noch 10 Volt (oder sogar weniger) beim Kühlschrank an, so dass dieser dann während der Fahrt nicht mehr mit 12V Betrieb funktioniert....

      Gruß Zillertaler66

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zillertaler66 ()

    • @dc_01: die optima red top 50Ah, gibts im Netz so ab 150Euro plus Versand.

      Wie auf der Herstellerseite beschrieben braucht sie kein spezielles Ladegerät, es ist und bleibt eine Bleibatterie. Auch andere Gel oder AGM sind einbaubar, über die theoretischen Nachteile der Ladung über die Lichtmaschine braucht man nicht zu philosophieren, es geht hier nicht um bemannte Raumfahrt.
      Alle versuchen mit merchandise Geld zu machen, auch mit Ladegeräten. Zu einer Levis Jeans muß man auch einen Levis Gürtel tragen?

      @zillertaler66: das da am Kühlschrank im Wohnanhänger zu wenig Spannung anliegt, hat doch wohl eher mit zu dünnen und zu langen Kabeln zu tun. Über diese 0,75qmm mit Steckverbindern und billigen Sicherungshaltern kommt einfach nichts mehr rüber, das wurde auch kaputt gespart. Und ein Kühlschrank zieht richtig was weg, vor allem die mit Kompressormotor, der Anlaufstrom ist eindeutig zu hoch für die Strippchen.
      Ich habe noch nie ein Anhängersteuergerät gesehen, das die Spannungsversorgung herunterregelt.
      Im Reisemobil klappt das, da ist das alles noch ein Kreis, die Aufbaubatterie mitten drin.

      Grundsätzlich lasse ich mir zu jedem Thema gerne Neuigkeiten zutragen, ich bin nicht beratungsresistent....

      SCe 70 mit Fensterkurbeln, ohne Radio.... :D

    • Oder aber, das Problem mit dem Kühlschrank liegt daran, das die Autos heutzutage zwar einen 13poligen Anschluß haben, da aber nur sieben Kontakte verdrahtet sind.
      Standardmäßig haben die Steckdosen keinen Batterieladeanschluss für den Anhänger, sondern nur die Beleuchtung.
      Demzufolge geht dem Kühlschrank ruck-zuck das Licht aus

      SCe 70 mit Fensterkurbeln, ohne Radio.... :D

    • @keinBenzmehr
      Bevor du hier Mist schreibst, mach dich doch erst mal schlau.... das wichtigste kannst du hier lesen... willst du mehr Hintergründe, musst du Tante Google fragen...

      Übrigens.... das geschaltete Dauerplus, an dem der Kühlschrank normalerweise dran hängt, ist bei meinem Wohnwagen ein 2,5mm2...

      Gruß Zillertaler66

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    • also mal davon abgesehen davon, dass ich froh bin, dass in meinem T3 kein Kühlschrank eingebaut ist :whistling: graut es mir mittlerweile vor dem Tag wenn die Batterie nicht mehr will, ich vermute das passiert 2 Tage nach Garantieablauf, jetzt weiß ich nämlich gar nimmer was ich dann für eine nehmen soll.

      die in meinem T1 hab ich 3 Monate vor verschrottung mit einer anderen gebrauchten und eigentlich auch schon ruinierten Batterie ersetzt. :thumbsup:

      -----------
      petit noir
      Twingo 3 Intens 90TCe
      Jahrgang 2018