Beiträge von Minihawk

    Der Geradceauslauf beim Twingo ist zum einen einmal Super, wie bei fast allen Renault-Wagen. Bei 140km/h ist der Wagen aber wirklich eine Zicke. Seitenwinde auf Brücken oder beim Überholen von LKWs sind deutlich spürbar. Man hat sich daran gewöhnt, aber es ist kein Zustand, den man einem Fahranfänger zumuten möchte. Ich werde, wenn ich es endlich schaffe, mal in Brühl anrufen. Kann ja das Video zusenden/verlinken. Wandlung uns so ein Kram kommt nicht in Frage, der Wagen war so günstig...


    jela:
    Ein Wagen mit größerer Leistung hat selbstverständlich andere Maßnahmen, um der Seitenwind-Situation entgegen zu wirken. Es gibt aerodynamische Möglichkeiten, um den Druck auf der Vorderachse zu erhöhen, Mit einem Standard-Twingo möchte ich keine 180 fahren...

    Selten so einen Quatsch gehört...
    Entweder der hat keine Ahnung oder er erzählt absichtlich dummes Zeug um von der nicht erreichten Höchstgeschwindigkeit abzulenken....

    Ich weiß ja nicht, was Du von Autos verstehst, aber es ist nun einmal Fakt, dass der Twingo 3 unter einer höheren Seitenwindabhängigkeit leidet als andere PKWs. Und das ist nicht nur durch die Höhe des Wagens oder den hohen Schwerpunkt hervorgerufen, sondern auch durch den Motor, der im Heck für Gewicht sorgt und dessen Gewicht auf den Vorderrädern fehlt. Da braucht man keien AHnung zu haben, sondern Wissen, um das nachvollziehen zu können.

    Die 140km/h-Bremse im Video (Tacho)


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    Also nochmals, dieses Händler mit solchen Aussagen würde ich meiden.
    Meiner läuft die 156km/h nach Tacho und die lassen sich durchaus entspannt fahren.

    Welches Baujahr ist denn Deiner (mit Monat)?
    Ich frage, weil in meinem Schein steht:


    Spalte K : e2*2007/46*0457*11 , das ist die EG-Typengenehmigung bzw. ABE,
    und das Datum dazu in Spalte 6 : 09.08.18, also eine recht frische Sache. Was steht bei Dir bei 6?


    Motormäßig hast du die Start & Stop-Version, oder?

    Gute Idee. Irgendwie habe ich nämlich den Eindruck, dass jeder Händler sich immer neu um seinen "Einzelfall" kümmern muss und Renault selbst das Problem (bzw. die Menge an betroffenen Fahrzeugen) nicht so ganz ernst nimmt.
    Meines Wissens gibt es noch keine Mitteilung/kein offizielles Rundschreiben von Renault an seine Händler, worin auf das Problem hingewiesen wird, oder?

    Nein, das scheint es nicht zu geben. Mein Händler vor Ort hat keinen Eintrag zu einem solchen problem in der Datenbank gefunden. Er meinte aber auch,d ass er mit dem Twingo maximal 120 km fahren würde, auch wegen der leichten Vorderachse.


    Was auch noch interessant sein könnte: Mein Twingo hat auch eine Umwelt-Sache im Schein eingetragen, die erst im August 2018 datiert ist. Es ist natürlich auch möglich, dass die Abregelung damit zu tun hat. Wäre das so, so hätte Renault halt eine Sache gut gemacht: Keine Chip-Änderung, die nur beim Lauf auf dem Rollenprüfstand diese 140km macht, sondern eben für alle Fahrten. Aber das möchte man halt schriftlich haben, dann kann ich mit den 140 km/h auch leben.

    Ich bin ja zufrieden mit dem Auto, aber die 140km/h nerven halt, und dass die Händler dann nix in den Datenbanken dazu finden, weder der Verkaufs-Händler noch der Händler vor Ort... Ich will halt entweder 151km/h fahren können (echte) oder eine schriftliche Bestätigung, warum nicht...

    Ist dann wohl ewin Micker-ESP, so wie auch die "Reifendruckkontrolle" eine Micker-Reifendruck-Kontrolle ist. Diese misst irgendwie die Drehzahlen der Räder und meldet bei Messunterschieden zwischen den Rädern einen Reifendruck-Verlust. Hatte einmal diese Meldung, aber der Druck war in Ordnung. Es wird also nicht der Druck an/in den Reifen gemessen...

    Der Händler hier vor Ort wusste von der Abregelung bei 140 nix. Er hat mir den Tipp gegeben, mich direkt telefonisch an Renautl in brühl zu wenden.
    Der Anruf steht aber noch aus.


    Ich habe aber eine Vermutung, was die "Abregelung" wirklich ist:


    Als ich den Twingo im Dezember gekauf habe, da wurde ja auch im Prospekt und Internet angepriesen, dass der Wagen eine elektronische Sache hat, mit der Seitenwind-Einflüsse ausgeglichen werden sollen. Es wird zwar nicht als "ESP" angepriesen, aber doch ähnlich.
    Der Wagen hat aber kein ESP. Ich habe den Verkaufs-Händler damals gefragt, wass denn diese Elektronik macht, wenn Seitenwind-Einflüsse spürbar werden, er meinte, die Geschwindigkeit würde reduziert.


    Nun kann es ja sein, dass es gar keine Messgeräte für den Einfluss des Seitenwindes gibt, sondern die Elektronik ganz einfach bei 140 den Wagen abregelt und das ganze als Seitenwind-Sicherheitssystem verkauft wird.


    Wird auch heute noch als "Seitenwind-Assistent" beworben.


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