Zu hoher Ölstand !?

  • Hallo Leute :)


    Im Juni 2018 war Ich bei der zweiten Inspektion. Hab dan vor kurzem die Abdeckung aufgemacht um nach dem Ölstand zu schauen.


    Der Ölstand am Stab ist deutlich über dem Maximum, so etwa 2,5cm. Laut der Werkstatt wurden 4,3 Liter nachgefüllt. Das Fahrzeug fährt so nun seit 4 Monaten rum :(. Wie ist das bei euch....das darf doch nicht sein, dadurch steigt doch der Öldruck?


    Ansonsten fährt er ganz normal und hat auch noch nie Probleme gemacht. Ist der TCE 90 mit EDC Getriebe, der Motor stand 24 Stunden bei der Ölstandsprüfung.


    Vielen Dank :)

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  • Viel zuviel das muss raus!


    Das noch keine Dichtung durch den Druck nachgegeben hat ist nur Glück


    Auf vielen Öldeckeln stand damals, ein zu hoher Ölstand führt zu Katalysator Schäden.


    Da ist geschätz ein Liter zuviel, wenn richtig gemessen wurde.

  • Vielen Dank für die Promte Antwort. Hab mehrer Male nachgemessen weil ich es nicht glauben konnte.


    Dan muss Ich wohl schleunigst zu einer Werkstatt. Fehler passieren - aber das is echt ärgerlich.

  • Da hat @Nordlicht recht.


    Wenn aus versehen zu viel aufgefüllt wird, muss halt abgelassen werden, vorher kommt das Auto nicht raus!


    Kannte auch so ein Spezi, er kontrolliert nie den Stand, nach dem Ölwechsel, sondern füllte nur die Angabe auf.


    Was fatale Folgen haben kann!

  • Mahlzeit!


    Das ist wirklich viel zu viel - das Auto stand auf einer ebenen Fläche? Ist der Kühlmittelstand noch auf maximum?


    Wenn beides mit JA beantwortet wird, dann Öl raus und neues rein, ....


    Bei zu hohem Ölstand kann es zu Schaumbildung im Öl kommen (wenn die Kurbelwelle reinschlägt...) und das schmiert dann nicht so gut... außerdem kann es über die Motorentlüftung in den Ansaugtrakt gelangen und dann wirds mitverbrannt, ist dann auch nicht ganz so optimal.

  • Jawohl das Auto stand gerade. Das Kühlmittel ist auch noch auf dem Maximum. Damit ist er etwa 3000km gelaufen. Der Öldeckel ist auch sauber.


    Beweisen kan man es ja nicht der Werkstatt. Ma gugen was Sie mir anbieten.


    Bin ich dan richtig mit der Annahme das der Motor Schäden oder Verschleiß erlitten hat - der sich evtl auch erst Jahre später bemerkbar machen kan?

  • ok, in den Motor reinschauen kann keiner, toll war es auf keinen Fall.


    Heftiger patzer vom freundlichen.


    Auf jeden Fall, schnellstmöglich das zuviel eingefüllt Öl ablassen, am besten schon gestern.

  • dass das überschüssige Öl schleunigst raus muss wurde ja schon mehrfach gesagt, was mich jetzt etwas stutzig macht ist die Farbe...meins ist nach 3000km noch nicht so schwarz :huh:

    Twingo 3 Life SCe 70
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    schmeckt nicht: Kabelsalat <X

  • Ich hab mal zu diesem Thema eine Frage... lt. Bedienungsanleitung soll man den Ölstand vor dem starten des kalten Motors prüfen. Nun ist es ja so das wenn man den Ölstand prüft wenn der Motor kalt ist , das Öl Dickflüssiger ist. Füllt man nun bis zur Max. Makierung auf und Prüft den Ölstand wenn der Motor noch warm ist Stellt mann fest das dieser zu hoch ist da das Öl ja dünnflüssiger ist bzw. sich ausdehnt. Was ist denn wenn die Werkstatt beim Ölwechsel das neue kalte Öl bis zu Max. Markierung auffüllt. Ist das Falsch?

  • Allgemein muss man sich wegen des veränderten Füllvolumens von warmem oder kaltem Öl nicht sorgen, der Unterschied ist zu klein um gefährlich für den Motor zu sein. Einfach die Max-Markierung nicht überschreiten und beachten, daß kaltes Öl im kalten Motor erst mal zehn Minuten sacken sollte bevor man den Stand lotet.

    Ich lasse es einfach immer gut sein wenn die Messfläche zu dreiviertel ölnass ist.

    Ich hab jetzt keine Ahnung wieviel Öl im Twingo drin ist, Pi Mal Auge geschätzt wird die Volumendifferenz von 10 Grad kaltem zu 80 Grad warmem Öl um die 100 Milliliter betragen.

    Auf die Fläche der Ölfüllung gerechnet macht das in der Ölstandshöhe so gut wie nichts aus. ☺️

  • Meine Tochter hat im Mai 2021 eine gebrauchten Twingo bekommen. SCE 70 Limited aus Baujahr 2016. Die Thematik Ölkontrolle ist schlecht gelöst. Das Metallrohr für den Ölmessstab ist so unglücklich gebogen, dass man nicht sauber den Ölstand am Stab ablesen kann. Beim herausziehen kommt man unweigerlich an den "Bogen" und "verschmiert" damit das Testergebnis. Suboptimal. Bei mehrmaligem messen wird es zunehmen schlechter, da dann Öl am Metallrohr haftet, was das Messergebnis zusätzlich verfälscht. Schau ich auf die andere Seite des Messtabes ist es zwar etwas besser (nicht mehr ganz so verschmiert), aber immer noch nicht einwandfrei zu erkennen. Gibt es hierzu eine Lösung? Ich denke das es schon helfen würde, wenn anstelle des originalen Messtabes (flach und glatt) ein runder Messstab (Runddraht) vorhanden wäre. Gibt es hierzu Lösungen?