Hohe Temperaturen schaden dauerhaft dem Öl und dann brechen die Molekülketten auf, es kann nicht mehr richtig schmieren. Ölwechsel, wie von Renault vorgeschrieben alle 20.000km, wird also dringend empfohlen. Gerade bei den kleinen aufgeladenen hochbelasteten Motoren.
Die Turbos sind nicht hochbelastet, sondern ordentlich und standfest. Kaum Verdichtung, kaum Drehzahl und thermisch unkritisch. Was erzählst Du uns da bloß? Die Ölmenge von 3,4 Liter ist für so einen Mickermotor auch ganz ordentlich und selbstverständlich bekommt der Wagen die erforderliche Pflege, bzw. werden die Wechselintervalle eingehalten. Und btw, das Wasser (schau mal, wieviel davon reinkommt!) kühlt u.a. Block und Kopf und somit auch das Öl. Wenn ein zusätzlicher Ölkühler nötig wäre, hätte das Auto auch einen. Es gibt schon recht hohe Laufleistungen, alle ohne Probleme mit den Laufbuchsen, Kolben, Lager, Ventile, Nockenwellen usw. und deswegen habe ich mit einem Heckmotor auch keins. Somit ist dort nachweisbar KEIN thermisches Problem.
Ich möchte aber auch auf die sog. Öl-Dialyse aufmerksam machen. Unsere Taxi,- Mietwagenflotte läuft damit. Die geringsten Laufleistungen betragen ab 50.000/anno und die werden nach 4 Jahren vertickt. Da waren auch schon welche mit 300.000km dabei. Wir hatten noch nie einen Motorschaden, bzw. auch nur ansatzweise dort eine Reparatur. OK, Wasserpumpe passierte mal, aber das hat nix mit dem Öl zu tun. Alles kleine Diesel mit Turbo, die wegen Termindruck auch mal flitzen müssen. Was kein Motor gerne mag ist städtischer Kurzstreckenverkehr, das ist der wahre Killer und dort würde ich die Wechselintervalle halbieren.